Die Werkstatt ist der Ort, an dem meine fotografischen und dokumentarischen Projekte leben.
Ich liebe es, Geschichten mit und ohne Worte zu erzählen. Für mich ist das rohe, analoge Foto der Kern authentischer Kommunikation. Es ist ehrlich und ästhetisch zugleich – ein notwendiges Gegengewicht in einer ansonsten polierten digitalen Welt.
Ich war schon immer von der Frage fasziniert:
Wie macht man die Welt zu einem besseren Ort?
Für mich geht es dabei nicht um Systeme oder Ideologien.
Es geht um persönliche Freiheit. Die Freiheit, sein Leben so zu leben, wie man möchte – ohne aus der Gemeinschaft gedrängt zu werden.
Deshalb fasziniert mich auch die Geschichte der DDR so tief. Eine Gesellschaft, in der der Staat versuchte, die Gedanken, Beziehungen und Entscheidungen der Menschen zu kontrollieren – und in der die Sehnsucht nach Freiheit trotzdem ihre eigenen Wege fand.
Meine Dokumentationen entstehen im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Kontrolle.
Zwischen dem Individuum und dem System.
Zwischen dem, was laut ausgesprochen wird – und dem, lohnend in der Stille gelebt wird.